SAP Basis FREMDBEZUG VON IT-LEISTUNGEN - SAP Basis

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FREMDBEZUG VON IT-LEISTUNGEN
Externe Transportaufträge in ein SAP-System importieren
Die Fehlersituation kann in der Regel beseitigt werden, ohne dass das SAP-System bzw. die Datenbank gestoppt werden muss. Dazu müssen die Daten des Log-Bereichs archiviert werden. Anschließend kann die Datenbankinstanz mit ihrer Arbeit fortfahren und die aufgelaufenen Aufträge weiterbearbeiten.

Das SAP-System protokolliert für UNIX-Betriebssysteme alle Änderungen der Betriebssystemparameter. Das Änderungsprotokoll kann über den folgenden Pfad im Betriebssystemmonitor angezeigt werden: Weitere Funktionen > Parameteränderungen. Positionieren Sie den Cursor auf dem Namen eines Servers, und wählen Sie die Schaltfläche History of File. Anhand des Änderungsprotokolls lässt sich feststellen, ob Performanceprobleme eventuell erst nach Parameteränderungen aufgetreten sind und damit in Zusammenhang gebracht werden können.
Benutzername mit Einschränkungen - wie?
Wie sich ein Problem mit der SAP-Speicherverwaltung in den Performancemonitoren manifestieren kann, sehen Sie in Abbildung 2.7 und in Abbildung 2.10, die gleichzeitig auf einem Kundensystem aufgenommen wurden. Am deutlichsten wird das Problem in der Workprozess-Übersicht (siehe Abbildung 2.10). Dieser Übersicht entnehmen Sie, dass sich praktisch alle Workprozesse im Zustand PRIV befinden. Abbildung 2.7 zeigt darüber hinaus, dass die Ursache für diese Wartezustände ein völlig erschöpftes SAP Extended Memory und ein erschöpfter Roll-Puffer sind. Eine Vergrößerung des zu kleinen Extended Memorys (Parameter em/initial_ size_MB) oder eine Analyse der Programme mit hohem Speicherbedarf schafft in diesem Fall Abhilfe.

Analytisch ist es nicht möglich, vorauszusagen, welcher der beiden Rechner eine höhere Leistungsfähigkeit in Bezug auf SAP-Anwendungen bietet, denn neben der Anzahl der Prozessoren sind die Prozessorarchitektur, die Taktfrequenz und die CPU-nahen Hauptspeicherbereiche (L1 Cache, L2 Cache etc.) von entscheidender Bedeutung. Die Leistungsfähigkeit kann also nur über einen Benchmark bestimmt werden. Für den in einem SDBenchmark erzielten Durchsatz hat SAP die Einheit SAPS für SAP Application Performance Standard geprägt. 100 SAPS entsprechen dabei 2.000 vollständig bearbeiteten Auftragspositionen pro Stunde mit 6.000 Dialogschritten (Bildwechseln), 2.000 Verbuchungen bzw. 2.400 SAP-SD-Transaktionen. Die SAPS-Angabe ist spezifisch für die getestete Version.

Tools wie z.B. "Shortcut for SAP Systems" sind bei der Basisadministration extrem nützlich.

Vielleicht haben Sie auch nicht die nötigen Kenntnisse in ABAP, um Daten aus einer Tabelle zu extrahieren, sind aber durchaus mit SQL vertraut.

Für den effizientesten Betrieb eines SAP-Systems arbeitet ein externes SAP Basis Support Team oft mit einem kleinen Inhouse-Team im Unternehmen des Kunden zusammen.
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