SAP Basis MaxDB - SAP Basis

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MaxDB
SE36 Logical Database Builder
Als Eingaben für das Sizing dienen Ihre Angaben über die Anzahl der Benutzer in den verschiedenen SAP-Anwendungen. Anhand detaillierter Erfahrungswerte über den Hardwarebedarf der verschiedenen SAP-Anwendungen werden zunächst der Hardwarebedarf pro Anwendung (als Produkt aus Benutzeranzahl und anwendungsspezifischem Lastfaktor und eventuell einem konstanten Grundbedarf) und anschließend der Gesamthardwarebedarf als Summe aller Einzelbedarfe pro Anwendung berechnet. Das benutzerbasierte Sizing liefert immer dann zuverlässige Angaben, wenn die Hauptlast in einem System durch Dialogbenutzer verursacht wird und der SAP-Standard nicht wesentlich modifiziert wurde. Bei der Interpretation des Ergebnisses ist zu berücksichtigen, dass das benutzerbasierte Sizing im Quick Sizer mit einer Zielauslastung von 100 % in Bezug auf den Hauptspeicher und 33 % in Bezug auf die CPU rechnet. Bereits in Kapitel 2, »Analyse von Hardware, Datenbank und ABAP-Applikationsserver«, haben wir dargestellt, dass man eine CPU nicht zu 100 % auslasten kann, wenn man auf einem Rechner mit Dialogbenutzern eine gute Antwortzeit garantieren möchte. Die relativ niedrig angesetzte Zielauslastung berücksichtigt außerdem noch einen relativ hohen Sicherheitsfaktor, den man beim benutzerbasierten Sizing mit beachten muss.

Ähnlich wie die Datenbankpuffer müssen auch die SAP-Puffer gewisse Mindestqualitäten erreichen, um einen performanten Betrieb des SAP-Systems zu ermöglichen. Sind die Puffer zu klein, kommt es zu Verdrängungen und zu unnötigem Nachladen von der Datenbank. Eine Verdrängung findet immer dann statt, wenn ein Objekt in den Puffer geladen wird und der freie Platz im Puffer zu klein ist, um es komplett zu speichern. In diesem Fall müssen andere Objekte verdrängt werden.
Installation und Konfiguration der SAP® Systeme
Stellen Sie fest, ob die Wartesituationen Programme betreffen, die mehrfach parallel gestartet wurden. Dieses Problem tritt häufig auf, wenn versucht wurde, Programme zu parallelisieren, und dabei so ungeschickt vorgegangen wurde, dass sich die Programme anschließend die Ressourcen gegenseitig sperren. In diesem Fall sollten Sie sich nochmals die Dokumentation des betreffenden Programms anschauen und die Parallelisierungsstrategie überarbeiten.

Die Liste der aktuell gültigen Einstellungen erreichen Sie im SAP-Speicherkonfigurationsmonitor über die Schaltfläche Current parameters. Weitere Informationen zu den SAP-Puffern und den zugehörigen SAP-Profilparameter finden Sie in den in Anhang E, »Informationsquellen«, zusammengestellten Hinweisen.

"Shortcut for SAP Systems" ist eine PC-Anwendung, mit der viele Tätigkeiten in der SAP Basis vereinfacht bzw. auch überhaupt erst ermöglicht werden.

Mit anderen Worten: Alert-Informationen sind auf unterschiedlichen Zeitskalen interessant.

Es ist offensichtlich, dass angesichts der Vielzahl an möglichen Maßnahmen System- und Applikationsbetreuer gemeinsam eine Lösung finden müssen.
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