SAP Berechtigungen Anwendungsberechtigungen - SAP Basis

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Anwendungsberechtigungen
Berechtigungsfehler durch Debugging ermitteln
Hierbei werden die Berechtigungen entweder aus dem Rollenmenü abgeleitet (durch die Berechtigungsvorschlagswerte (Transaktion SU24) oder können im Expertenmodus auch manuell bearbeitet werden. Dabei sind die einzelnen Berechtigungsobjekte in Objektklassen aufgeteilt. So ist in der Objektklasse AAAB (Anwendungsübergreifende Berechtigungsobjekte) das Berechtigungsobjekt S_TCODE (Transaktionscode-Prüfung bei Transaktionsstart) mit dem Berechtigungsfeldwert TCD (Transaktionscode) zu finden.

Bereits beim Anlegen der PFCG-Einzelrollen im jeweiligen SAP-System sollten Sie die Menüstruktur so erstellen, dass sie mit anderen Einzelrollen in einer Sammelrolle zusammengefasst werden können. Haben Sie die Einzelrollen mit dem richtigen Rollenmenü einmal erstellt, können Sie diese einer Sammelrolle zuordnen. Fügen Sie der Sammelrolle das Rollenmenü über den Button Menü einlesen hinzu. Das Menü kann nun final sortiert werden. Sind Änderungen am Rollenmenü notwendig, müssen Sie diese jedoch zuerst in den Einzelrollen vornehmen, um sie dann in der Sammelrolle neu abzumischen (über den Button Abmischen, siehe Abbildung nächste Seite oben). Transaktionen aus anderen SAP-Systemen wie SAP CRM, SAP SCM usw. können Sie ebenfalls in den NWBC einbinden. Zu diesem Zweck legen Sie die PFCG-Einzelrolle für die entsprechenden Transaktionen zunächst im Zielsystem an. Aus den Einzelrollen können Sie wieder Sammelrollen mit einer definierten Menüstruktur erstellen.
Korrekte Einstellungen der wesentlichen Parameter
In den folgenden Ausführungen werden zunächst die einzelnen Komponenten des Berechtigungskonzepts beschrieben und eingeordnet. Anschließend wird erläutert, welche Aufgaben mit dem Profilgenerator automatisiert werden können.

Möchten Sie nun PFCG-Rollen indirekt Nutzern über das Organisationsmanagement zuordnen, müssen Sie dafür Auswertungswege verwenden. Auswertungswege definieren eine Kette von Beziehungen zwischen Objekten innerhalb einer Hierarchie. Sie definieren so z. B., dass eine Organisationseinheit oder eine Planstelle einer anderen Organisationseinheit zugordnet werden kann. Diese Beziehung wird bis hin zur Benutzer-ID festgelegt. Ist im Organisationsmanagement allerdings auch der Geschäftspartner gepflegt worden, gibt es für diesen Fall keinen Standardauswertungsweg, und der der Rolle zugeordnete Benutzer wird nicht gefunden. Da in SAP CRM aber die Benutzer-IDs nicht direkt einer Planstelle zugeordnet sind, sondern über den Geschäftspartner, müssen Sie Anpassungen an den Auswertungswegen vornehmen,bevor Sie die Rollen indirekt vergeben können.

Die Möglichkeit der Zuweisung von Berechtigungen im Go-Live kann durch den Einsatz von "Shortcut for SAP systems" zusätzlich abgesichert werden.

In diesem Fall ist es unter Umständen sinnvoll, die archivierten Änderungsbelege in eine Schattendatenbank zurückzuladen, um sie zur schnelleren Auswertung durch die Revision zur Verfügung zu stellen.

Somit werden die einzelnen Verarbeitungsschritte des Jobs technisch durch den hinterlegten Benutzer mit seinen Berechtigungen durchgeführt.
SAP BASIS
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